#27 - Das Nepal-Projekt: Vom Himalaya in die Teetasse
Shownotes
Was steckt hinter dem Nepal-Projekt von TeeGschwendner – und warum ist es eines der erfolgreichsten Entwicklungsprojekte seiner Art? In dieser Folge sprechen Daniel Mack und Geschäftsführer Jonathan Gschwendner über fast 40 Jahre Teegeschichte im Himalaya: von der ersten Ladung nepalesischer Tees 1984 bis zur heutigen Kooperative mit rund 350 Kleinbauernfamilien in Ilam. Du erfährst, wie eine Teefabrik, Bio-Zertifizierung und sogar Kühe dazu beigetragen haben, Lebens- und Arbeitsbedingungen vor Ort nachhaltig zu verbessern – und warum dieser Tee weit mehr als nur eine gute Tasse ist.
In dieser Folge erfährst du…
- Wie das Nepal-Projekt von TeeGschwendner entstanden ist und was es leistet
- Warum knapp 350 Kleinbauern in Ilam von diesem Projekt profitieren
- Welche Rolle eine Teefabrik, Bioanbau und sogar Kühe im Projekt spielen
- Was Teamaker Buddhibal Rai mit dem besonderen Tee „Buddhibal’s Best" zu tun hat
- Wie du mit einer Tasse nepalesischen Tees das Projekt direkt unterstützen kannst
Schreib uns gerne unter dem Beitrag in die Kommentare, wie dir diese Podcast Folge gefallen hat und was du für dich mitnehmen konntest.
Feedback, Themenwünsche oder Fragen zum Podcast? Wir freuen uns über deine E-Mail an: teemail@teegschwendner.de
Links zur Folge:
Projektseite: https://www.teegschwendner.de/UEber-uns/Nachhaltigkeit/Projekte/
Zum Tee “Buddhibal’s Best”: https://www.teegschwendner.de/Nepal-Buddhibal-s-Best-First-Flush-Bio/502648
Tea Time im Studio:
Host: Daniel Mack, Leitung Einkauf & Tea Taster, TeeGschwendner Daniels Tee in der Tasse: Kräutertee Sommerbrise Nr. 1259 https://www.teegschwendner.de/Sommerbrise-Bio/1259
Gast: Jonathan Gschwendner, Geschäftsführer, Tea Taster und die 2. Generation im Familienunternehmen TeeGschwendner
Jonathans Tee in der Tasse: Aktion Nepal – Projekttee (von den Kleinbauern aus Ilam) Nr. 392 https://www.teegschwendner.de/Aktion-Nepal-FTGFOP-First-Flush-Bio-250g/392
Du möchtest mehr über Tee und TeeGschwendner erfahren? Dann besuche uns auf www.teegschwendner.de oder folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen bei Facebook, Instagram und YouTube.
Transkript anzeigen
00:00:02: Das ist der Podcast, ein mit dem Tee mit.
00:00:05: Dem Podcast für Tee und Genuss von Teek Schwendner.
00:00:08: Schön dass du da bist!
00:00:13: Sommer, Sonne, Eisteezeit... Jetzt passt das endlich mein schönes Intro.
00:00:19: Das ist nämlich irgendwie immer an dieses Lied aus den Neunzigern glaube ich.
00:00:21: Oh mein Gott bin ich alt geworden.
00:00:23: Ich gieße mir jetzt erstmal eine schöne Tasse Tee ein für unseren bevorstehenden Podcast.
00:00:32: Ich freue mich, begrüße alle Zuhörenden da draußen in dieser schönen Sommerzeit.
00:00:40: Ich freu mich passend zum Wetter draußen, unseren schönen Kräuter-Tee-Sommerbrise in der Tasse zu haben.
00:00:47: Wer mich hier schon häufiger gehört hat, der weiß oder die wissen.
00:00:51: Ich rede sehr gerne und sehr viel.
00:00:52: deswegen auch diese eigene Podcast.
00:00:53: wir freuen uns immer über ein Abo auf eurer Podcast-Plattform der Wahl ob das Spotify, Apple Podcast YouTube oder sonst was ist.
00:01:01: Wir freuen uns wenn ihr unser Format abonniert.
00:01:04: Das hilft uns sehr!
00:01:06: Wir kommen heute in dieser Folge auf einen Land zurück über das wir schon mal gesprochen haben Und ich freue mich heute wieder einmal einen hervorragenden Gast begrüßen zu dürfen.
00:01:19: Dieses Mal ist nämlich wieder mit von der Partie Jonathan Geschwendner, Geschäftsführer der T-Geschwindener GmbH und zwar das Ganze schon seit Jahrzehnteinzehn.
00:01:29: Wer unseren ersten Teil verpasst hat, das war Folge Vierundzwanzig.
00:01:33: Da habe ich mit Jonathan ganz viel über Nepal gesprochen und weil unsere Zeit einfach nicht ausgereicht hat, weil dieses Land so unglaublich schön ist haben wir uns überlegt.
00:01:43: Wir machen einfach weiter und knüpfen dort an wo wir aufgehört haben denn wir haben zwar eine ganze Stunde über Nepal gesprochen aber noch gar nicht so richtig über unser Projekt.
00:01:53: Und das soll Thema der heutigen Folge sein und ich begrüße sehr herzlich Jonathan Geschwendner.
00:01:58: Hallöchen
00:01:58: Hallöchen und vielen Dank, die Grüße gehen zurück.
00:02:01: Und natürlich auch raus an alle Zuhörenden.
00:02:03: Ich freue mich sehr wieder mit am Start zu sein... ...und über unser einzigartiges Projekt in E-Pal sprechen zu dürfen.
00:02:11: Doch zunächst was habe ich eigentlich heute in der Tasse?
00:02:14: Das ist eine gute Frage.
00:02:15: Eine gute
00:02:15: Frage, ne?
00:02:16: Denn du warst ja schon vorher genommen, was du leckeres trinkst, die Sommerbrise.
00:02:20: Keine schlechte Wahl!
00:02:22: Ich habe zu bieten Aktion E-Pal also unseren Projekt Tee ein Frühjahrs Ernte Und die ist ganz besonders, denn sie stammt von den vielen knapp dreihundertfünfzig Kleinbauern aus unserem Anbaugebiet in Ilam im Osten Nepals.
00:02:40: Also eine richtig schöne leichte Frühjahrstasse, die richtig frisch und lecker schmeckt.
00:02:45: Das ist jetzt genau das Richtige für die warmen Temperaturen, wie ich finde.
00:02:48: Aber Aktion Nepal ist ja noch mal besonders in unserem Sortiment, denn diesen Tee gibt es nicht lose sondern den gibt's nur vorgepackt in zwei Größeneinheiten
00:02:56: Genau, und zwar in zweieinhalb Fünfzig Gramm.
00:02:58: Und in einem Kilo für all diejenigen, die besonders regelmäßig und viel Tee zu sich nehmen oder auch für die Familien unter uns.
00:03:08: also das lohnt sich denn diesen Tee gibt es dann sogar zum Vorteilspreis im einen Kilo.
00:03:13: und man tut Gutes.
00:03:14: Man genießt ein herrlichen Tee und tut damit Gutes der.
00:03:16: man unterstützt damit auch ganz klar unser Projekt und unsere Bemühungen Die Lebens- und Arbeitsbedingung Und all das, was dort wertvolles geschieht weiter vorantreiben zu können.
00:03:28: Wie lange hält denn so ein Kiloteber dir zu Hause eigentlich?
00:03:32: Nicht allzu lang!
00:03:33: Das habe ich mir schon fast gedacht...
00:03:36: Müsst dich noch mal genauer ermitteln.
00:03:37: Aber ich denke, wir sprechen eher von Tagen als von Wochen.
00:03:42: Das ist ja auch wirklich eine der häufigsten Fragen, die wir gestellt haben.
00:03:45: Wenn wir hier zum Beispiel Besucherführungen haben ... Die wir einmal im Monat kostenfrei anbieten.
00:03:53: Dann trinken Sie eigentlich überhaupt noch Tee nach Feierabend?
00:03:55: Da muss man sagen Ja!
00:03:56: Das tue ich und zwar sehr gerne.
00:03:57: Also ich beginne meinen Tag mit Tee... Gott
00:04:01: sei Dank, Daniel.
00:04:03: Gott sei dank beginnst du deinen Tag mitTee.
00:04:05: Also wir haben ja irgendwann das Letzt auch wirklich mal in unserer Abteilung, habe ich mal morgens die Check-in Frage gestellt.
00:04:11: Womit startet ihr?
00:04:11: Und dann gesagt es ist völlig okay was ihr sagt kann da kriegt ihr eine Abmahnung.
00:04:16: und doch waren einige dabei, die gesagt haben Ja, ich trinke morgens noch auch schon mal einen Kaffee aber ich kann das nicht.
00:04:21: Ich muss dazu erzählen wenn ich morgens Kaffeetränke, dann is mir den Rest des Tages schlecht.
00:04:26: Das kann ich nicht.
00:04:26: also selbst wenn ich wollte Es tut mir nicht gut und deswegen starte ich schon seit Jahrzehnten.
00:04:31: um dieses Thema von der letzten Folge aufzunehmen starte ich meinen tag mit te und ja kilos wären auch bei mir zuhause dann eher so ein durchdorfener posten.
00:04:40: Könnte mein wir beschäftigen uns beruflich hauptberufelig mithilm.
00:04:45: Ich weiß gar nicht was du menschen erzählst was du berufliche machst das ist ja der bei dir auch leicht.
00:04:49: aber t-taster ist ja auch so einen beruf dass muss man bisschen erläutern.
00:04:53: ich sage dann häufig, Ich bekomme Geld dafür, dass ich heißes Wasser betrockene Pflanzen gieße und warte was passiert.
00:04:59: Aber das trifft es dann nicht im Kern sondern... Das Tea Tasting ist Teil unseres täglichen Arbeitens aber genauso das Reisen und damit wollen wir uns heute beschäftigen Als Einstieg damit alle Zuhörenden, die die erste Folge vielleicht nur nebenher gehört haben oder sogar ganz verpasst haben.
00:05:18: Noch mal so ein bisschen mitgenommen werden.
00:05:19: es geht um Nepal.
00:05:20: Es geht um einen relativ kleinen Staat mitten im Himalaya.
00:05:24: ich glaube Nepal ist sogar das land mit den meisten bergen Im staatsgebiet.
00:05:30: aber ich weiß nicht das ist irgendein sinnloser fakt der ich mal irgendwo gelesen habe.
00:05:34: Zumindest sind einige achttausender im auf nepalesischem Hochheitsgebiet.
00:05:39: Und ein besonders schönes Bild zieht auch unsere Aktion Nepal, das ist nämlich die große Stupe von Kathmandu, die dort draufgedruckt ist.
00:05:48: Hast du's vor deinem geistigen Auge?
00:05:51: Ja unbedingt und zwar nicht nur aufgrund der Aktion Nepal und dieser sehr schönen Darstellung sondern insbesondere wegen der vielen Reisen, die ich schon nach Nepali unternehmen durfte immer wieder aufs Neue, Faszinieren und Begeistern.
00:06:06: Und gleiches gilt für dieses kleine faszinierende Land zwischen den Giganten Indien und China geprägt von extremer landschaftlicher Vielfalt – so würde ich es beschreiben – von subtropischen Dschungel bis hin zum höchsten Gebirge der Erde.
00:06:22: Du erwähntest das ist Demi Madaya mit dem legendären Mount Everest aber auch dem Anapuna um nur Einzelne zu nennen.
00:06:33: Diese üppige Naturvölle macht Nepal zu einem Paradies für auch den Teeanbau, aber beispielsweise auch für Backpacker.
00:06:41: Es gibt traumhafte Trackingrouten wie der Annapurna Circuit oder die Everest-Region und genau diese ziehen Abenteurer aus aller Welt an.
00:06:54: Ich hab grad mal nachgeschaut, Neapart hat übrigens knapp dreißig Mühle und Einwohner also ungefähr ein Drittel von Deutschland.
00:07:00: Und die Fläche Neaparts ist auch deutlich geringer.
00:07:03: so wir reden hier von etwas weniger als einen hundertfünfzigtausend Quadratkilometer gegenüber dreihundertsechzigtaußen Quadrat Kilometer der Bundesrepublik also sowohl Bevölkerungstechnisch als auch ... landmäßig ist Nepal deutlich kleiner.
00:07:19: Und du sagst schon, eingekäßelt zwischen... ...den Großreichen China und Indien?
00:07:25: Und noch so ein kleiner Fakt am Rande ich bin ja so einen Sammler von wirklich ganz wirn... ...nutzlosen Fakten wobei nutzlos finde ich sie gar nicht.
00:07:35: Weißt Du wofür die nepalesische Flagge bekannt ist?
00:07:37: das müsstest du wissen denn sie weht draußen vor unserem Firmengebäude.
00:07:41: Da habe ich mir nie Gedanken drüber gemacht Daniel aber du wirst mich und alle zuhören dann sicherlich sehr gerne aufklären.
00:07:47: Die nepalesische Flagge ist die einzige, die nicht rechteckig ist.
00:07:51: Das ist die einzige Landesflagge auf der gesamten Welt, die keine Rechtecke ist sondern sie besteht aus zwei drei Ecken, die übereinander gestapelt sind.
00:07:58: Also wer das noch nicht gesehen hat bitte jetzt einmal kurz zum Handy oder zum Computer greifen.
00:08:02: außer ihr seid gerade im Auto unterwegs und hört uns da, da bitte nicht!
00:08:06: Und googlt einfach mal die nepalesischer Flage.
00:08:08: und das finde ich... Sie symbolisiert auch schon eigentlich dieses Gebirge was dieses gesamte Land eigentlich einnimmt
00:08:15: Da hast du Recht.
00:08:16: und nicht nur das Gebirge, sondern auch die Vielfalt.
00:08:20: Und ich sag mal so... Die Natur und all das was Nepal darstellt.
00:08:28: Der Nepal ist in Bewegung!
00:08:30: Das ist auch anhand der Flagge zu erkennen.
00:08:33: Die ist immer in Bewegungen.
00:08:34: Immer wieder verändert und immer wieder neue Vorzeichen.
00:08:37: Auch das zeichnet Nepal unbedingt aus.
00:08:41: Kulturell beeindruckt Nepal aber auch mit einer einzigartigen Mischung Hinduismus und Buddhismus, so kann man es tatsächlich sagen.
00:08:49: In Städten wie Katmandu begegnet man jahrhundertealten Tempeln, lebendigen Märkten... Und ja, man kann tatsächlich sagen spielrituellen Städte wie dem Budanat.
00:09:03: Trotz seiner Schlichtheit, seiner Einfachheit hat das Land wahnsinnig viel zu bieten also eine enorme kultur relative die viele Reisende Aber auch uns, die wir mit diesem Land so besonders verbunden sind.
00:09:20: Ja sehr sehr prägt!
00:09:21: Du warst im Frühjahr wie eigentlich jedes Jahr unterwegs in Nepal bei unserem Projekt Gorka T-Estate Sunderpani.
00:09:30: Wenn ich mir das mal hier auf einer Landkarte anschaue dann ist es wirklich nur ein Steinwurf entfernt vom großen Nachbarn da Jailing der sich ja im Laufe der Jahre wirklich einen Namen gemacht hat.
00:09:41: Ist es da leicht hinzukommen?
00:09:42: Wenn ich mir das anschaue, dann gibt's eine Straße.
00:09:45: Die ist relativ gut ausgebaut.
00:09:47: Da müsst ihr ne halbe, maximal eine dreiviertel Stunde von der Dailing bin ich doch eigentlich da oder ... Ist das so wie ich mir vorstelle?
00:09:54: Ich war noch nie da!
00:09:56: Mit Blick auf die Karte ist es genau so.
00:09:58: Das ist tatsächlich ein Steinwurf... Oder man kann auch sagen einen Teebeutel-Weitwurf entfernt.
00:10:06: Und es wäre so einfach zu erreichen und zu verbinden, ist das aber nicht.
00:10:11: Warum ist dem nicht so?
00:10:13: Es sind im Wesentlichen die Inder, die nicht möchten, dass die Grenze oben im Himalaya eben zwischen der nepalesischen Seite Ilam und der indischen Seite Darjeeling geöffnet ist damit sie tatsächlich verhindern, Spröme in die eine und andere Richtung gibt.
00:10:33: Und das hat verschiedenste Gründe, da geht es auch um den Tourismus.
00:10:37: Da geht es aber auch sicherlich um Arbeitskräfte.
00:10:40: Es hat diverse Gründe.
00:10:41: Aber es ist de facto so dass selbst die Palaisen nur bedingt dort einreisen können auf diesem Weg und wir als Touristen oder auch als Geschäftsdüchtige schon gar nicht keine Chance.
00:10:55: und insofern ist es tatsächlich sehr beschwerlich wenn man einmal auf der Nepalisischen Seite ist, in Indien einzureisen.
00:11:04: Es geht also nicht oben über das Gebirge auf dem sehr großen Weg, den wir aufgezeigt haben sondern man muss tatsächlich wieder einmal ganz runter ins Tal fahren.
00:11:12: und auch dass es bei Weitem nicht eine halbe Stunde, sondern es sind zwei bis drei oder auch vier Stunden.
00:11:19: Das kommt ganz darauf an wie die Verkehrslage ist, wie die Witterung Und vorher sehbare Dinge gibt während der Reise.
00:11:30: Dann kommt man im Tal an und muss dann über die Grenze Kakawita, wie sie heißt einreisen.
00:11:36: auch das ist nicht mehr so eben gemacht Denn auch da werden alle Personalien wieder erst einmal aufgenommen und es ist ein längeres Prozedere was durchaus weitere Stunden in Anspruch nehmen kann und erst dann darf man die Grenzen passieren.
00:11:48: durch fährt das Tal auf der indischen Seite die Malaya Straßen, die durchaus beschwerlich und abenteuerlich sein können.
00:11:56: Wieder sich ja hoch arbeiten, so will ich es formulieren, sodass insgesamt einen Tag investiert werden muss um von A nach B zu kommen, sprich von der nepalesischen T-Seite auf die indische T-S Seite, sprig nach der Dealing einreisen zu können.
00:12:12: Wer unseren Podcast regelmäßig hört, der weiß dass ich in der Nähe von Aachen groß geworden bin und die Eifel ist nicht weit.
00:12:17: Und das was du schilderst hätte auch immer in meiner Jugend in einer Eifle passieren können aber das nur also am Rande.
00:12:23: Du reist ja immer wieder nach Ilam in den T-Distrikt Nepal.
00:12:29: Das kann man auch schon so sagen, also Ilam ist der T-Hotspot Nepals weil wir dort seit vielen Jahren unser sogenanntes Nepalprojekt betreuen.
00:12:38: wer dazu außerhalb dieses Podcasts sich noch schlau machen möchte gerne auf unserer Webseite www.tgeschwerner.de im Bereich über uns Nachhaltigkeit Projekte.
00:12:49: Dort findet
00:12:50: man auch schöne
00:12:50: Videos vor Ort, also wer das auch was für die Augen haben möchte.
00:12:54: Thomas Holz hat vor einigen Jahren mal einen Kamerateam dorthin mitgenommen und das war wirklich sehr spannend.
00:12:59: da kriegt man auch ganz lebhafte Eindrücke.
00:13:01: aber erzähl doch mal wann hat es angefangen dass du explizit zu unserem Projekt gereist bist?
00:13:08: Und wie ist so dein empfinden?
00:13:11: Es ist nach wie vor ein besonderes Empfinden um das vorweg zu schicken und jede Reise Neu und jede Reise ist wieder sehr beeindruckend, auch für mich persönlich.
00:13:20: Und das nach so vielen Reisen.
00:13:21: die erste Reise in dieses Gebiet unseres heutigen Projekts im Herzen von Ilam habe ich in dem Jahr zwei Tausendneuen machen dürfen.
00:13:28: Damals auch gemeinsam mit Thomas Holz in einer Reiserruppe ja tatsächlich aus den Reihen unserer Franchestpartner und ich erwähnte es in unserem ersten Podcast zu Nepal dass er diese Reise schon bereits mein Herz erreicht hat berührt hat, so würde ich sagen.
00:13:46: Und insofern hat es mich seitdem auch nicht mehr losgelassen.
00:13:48: viele weitere Reisen sollten folgen und es ist ein einzigartiges Projekt entstanden was sich enorm entwickelt hat in all den Jahren und was sicherlich auch weiterhin viel Potenzial für die Zukunft bietet.
00:14:03: Warum denn ausgerechnet E-Pile?
00:14:05: Warum dieses Land?
00:14:06: Um es auf dem Punkt zu bringen... Es sind die Menschen sind die Menschen, die uns fasziniert haben und es auch bis heute tun, mit denen wir zutiefst verbunden sind.
00:14:16: Und all das basiert auf einer Freundschaft, und zwar auf einer ganz besonderen Freundschaft zwischen Udaya Chapagayn und Thomas Holz, die sich lange, lange kennen, rund vierzig Jahre und seitdem eben nicht nur befreundet sind sondern auch im Herzen verbunden ... über den Tee, den wir alle so lieben.
00:14:38: Das ist sicherlich der eigentliche Grund warum wir dieses tolle Projekt in Nepal auf den Weg gebracht
00:14:45: haben.".
00:14:46: Wie hat Thomas denn eigentlich Udaya kennengelernt?
00:14:49: Ganz konkret über den Teegroßhandel Thomas Holz damals als Hamburger Tea-Händler... ...in der Welt des Tees unterwegs.
00:14:59: Gesprächen mit von dem jahren aus den vierund achtzig.
00:15:03: Es ist ein Jahr bevor ich geboren wurde wahnsinn
00:15:05: und ich war tatsächlich im zarten Alter von genau einem Jahr.
00:15:10: Also, das ist ja da, ich denke, da kann ich für uns beides sprechen.
00:15:12: Beindruckend!
00:15:14: Sehr.
00:15:15: Das kann man dann wirklich eins zu eins von sich selbst abmachen.
00:15:19: und ganz toll, dass es diesen Startpunkt damals gab also...
00:15:24: Ganz kurz zwischendurch.
00:15:25: Also, aus dem Jahr eighties.
00:15:26: auch da waren wir weit entfernt von Handys und Google Maps und Übersetzern.
00:15:31: Also das war noch eine ganz andere Dimension der Abenteuerlichkeit im Vergleich zu unseren Reisen.
00:15:39: weit entfernt davon überhaupt über E-Mail kursponieren zu können.
00:15:44: Auch das Telefonieren waren nur bedingt möglich und nur sehr gezielt möglich, über das Festnetz zu ganz bestimmten Zeiten.
00:15:52: Und ansonsten hat man im Wesentlichen über Fax kommunizieren können und Geschäfte verbindlich vereinbaren können.
00:16:01: also Das ist ja aus heutiger Zeit gar nicht mehr vorstellbar so zu agieren aber es war möglich Und dass die beiden in diesen jungen Jahren Freundschaft geschlossen haben, ist sicherlich ganz besonders und ist tatsächlich dem Tee zu verdanken.
00:16:18: Udaya Chapaggain selbst hat nämlich ebenfalls im Alarm –in der Alarm Tea Factory wie sie damals hieß– begonnen Tee wirklich professionell zu verarbeiten und auf ein solches Niveau zu bringen das er auch exportfähig ist für den europäischen und ganz gezielt für den deutschen Markt, denn das war die Verabredung zwischen Udaia und unserem Thomas Holz.
00:16:45: Und so haben sie es tatsächlich auch in die Tat umgesetzt.
00:16:47: und es gibt da ein ganz besonderes Foto auf dem Thomas Holz auch die Schablone mit der dann die entsprechenden Holztierkisten markiert wurden hochhältt.
00:16:57: und diese Schablonen kann man ablesen.
00:16:59: dass ist das Jahr aus den vierundachtzig war und in diesem Jahr wurde dann tatsächlich der erste Container mit Nepaltee, das war First- und Second Flasche.
00:17:09: Man hat natürlich erst mal die Mengen zusammenbringen müssen aus beiden Ernteperioden um einen Container zu füllen.
00:17:17: Also Thomas Holz und Udaya Chapagayin haben dafür gesorgt dass der erste Container Nepalteee den deutschen Markt damals erreicht hat.
00:17:27: Also so lange kennen die beiden sich schon das merkt man ihnen auch an.
00:17:29: also wenn wenn Thomas und du da ja irgendwo.
00:17:32: Zusammen sitzen dann merken der ist eine jahrzehnte alte Freundschaft, dass es wirklich Wahnsinn ein sehr stellte.
00:17:37: noch mal kurzer Fun fact Thomas und daher kennen sich länger als Thomas soll seine eigene frau aber das.
00:17:44: Also so verbindet Tee, das finde ich wahnsinnig unglaublich.
00:17:48: Ich habe ihn ja auch schon viele viele Male getroffen und kennenlernen dürfen einen Mann mit hervorragend entzückendem trockenen britischen Humor ganz ganz großartig Und auch seine Tochter war hier schon.
00:17:59: weißt du noch welches Jahr das war?
00:18:00: Ich kann mich nicht daran erinnern.
00:18:03: Das muss also um die zehn Jahre muss es sein muss
00:18:07: sich auch scharf nachdenken.
00:18:08: aber ich würde Ja, würde auch sagen es ist ungefähr zehn Jahre her.
00:18:11: Ich würde sagen das Haut hin und auch da ist es so dass die zweite Generation Fuß fasst und das hat damals begonnen mit Udaya's Tochter.
00:18:23: Aber es gibt eine zweite Tochter, Uperma.
00:18:25: Die durfte ich bei meiner letzten Reise auch noch etwas besser kennenlernen, die ebenfalls mit Verantwortung übernimmt und insofern ist die zweite Generation auch dort aufgestellt was uns natürlich auch sehr erfreut.
00:18:38: Was wichtig ist für das Fortbestehen des Projekts ganz abgesehen von unserem Commitment, was Zweifels ohne besteht.
00:18:46: Aber das war sehr schön, ich erinnere mich noch sehr genau.
00:18:48: Uruscher war einige Wochen hier in Meckenheim und hat bei uns quasi eine Art internationales Praktikum gemacht.
00:18:54: Sie wurde dann von ihrem Vater her geschickt, um ein bisschen den deutschen Tierhandel kennenzulernen.
00:18:59: Das war sehr Schön!
00:19:00: Wir haben sie dann in Bonn untergebracht und haben ihr dann ein bisschen in unserer Freizeit dann das Rheinland näher gebracht.
00:19:06: Es war ne sehr schöne Zeit.
00:19:07: Ich hoffe, dass sie sich auch gerne so freudig daran ... Also es war... Das
00:19:11: tut sie tatsächlich?
00:19:11: Ja.
00:19:11: Ich hab mit ihr doch mal dabei gesprochen, als ich jetzt vor Ort war Und sie denkt gerne dann zurück, es war damals für Sie enorm aufregend.
00:19:17: Weil sie noch nie eine so weite Reise unternommen hatte und natürlich auch aus Ihrer Perspektive in eine ganz neue Kultur eingetaucht ist... ...in einen ganz neuen Lebensablauf und ich erinnere das auch noch gut wie aufgeregt sie war aber auch wie aufgeschlossen sie war sowohl als auch und ich glaube dass war für Sie auch ganz wertvoll und prägend diese Reise und dieses Praktikum absolviert zu haben, so würde ich's formulieren Und das verbindet natürlich auch uns wiederum mit ihr, aber auch gemeinsam in unserem Vorhaben und in unseren Bemühungen dieses... Ja ich sage es jetzt noch einmal.
00:19:54: Dieses besondere einzigartige Projekt in die Zukunft zu steuern.
00:19:58: Rekapitulier mal!
00:19:58: Ich weiß gar nicht ob du damals schon involviert warst Aber wie hat das angefangen?
00:20:01: Mit dem Nepal-Projekt?
00:20:04: Was war so die Idee?
00:20:05: In welchen Jahren bewegen wir uns da und Wie hat das Ganze langsam Fahrt aufgenommen?
00:20:10: Ich sag mal so, der Ursprung dessen liegt sicherlich noch weiter zurück.
00:20:12: Wir haben ja drüber gesprochen, dass hier aus Nepal importiert wurde.
00:20:17: Die Projektidee ist später entstanden aber auch viele Jahre bevor wir das Projekt tatsächlich realisieren konnten.
00:20:24: denn früh stand fest es sind dort so viele Teebauern beheimatet, die alle ihre eigene kleine Parzelle bewirtschaften.
00:20:34: Die sehr naturverbunden sind, die tolle Arbeit leisten aber letztlich alle nicht gezielt arbeiten können weil sie nicht den einen Abnehmer haben ja die eine Tefabrik haben die das was angebaut wird auch adäquat verarbeiten kann und vermarkten kann.
00:20:57: Also riesiges Potenzial, was damals vollkommen verpuffte.
00:21:01: Und insofern würde ich sagen ist genau das der Grund für dieses Projekt, dass man dieses Potenziale erkannt hat.
00:21:08: und da verweise ich noch einmal Antoma Solz und Luda Japa Gain die damals auch ja das Land bereist haben und sehr genau geschaut haben welche Gebiete sich am besten eignen können für ein Projekt Ja, ich sag mal nur sehr eingeschränkt gab.
00:21:29: Insgesamt nicht nur in Nepal sondern auch in der Welt ist es damals war bioanbau nichts was marktüblich waren.
00:21:35: insofern hat sich daraus wertvolles entwickelt.
00:21:39: und als die beiden dieses sourcing betrieben haben muss man so zu formulieren ja sind sie eben auf dieses ganz besondere land Ilam gestoßen und dort haben ...
00:21:53: Da muss ich jetzt einmal dazwischen, Jonas.
00:21:55: Dieser Grenzübergang?
00:21:56: ist das der?
00:21:57: Ich kann mich an so ein Foto erinnern von Thomas Holz, wo ein riesiges Lederbuch auf einem alten Schreibtisch stand.
00:22:05: Das ist dieser Grenz-Übergang!
00:22:06: Okay... Das
00:22:07: ist der Grenzübergang Kaka Vita ganz genau richtig, der also Nepal mit Indien verbindet.
00:22:13: Und man erwartet es gar nicht denn es ist sehr ursprünglich dort.
00:22:16: Es sind kleines Häuschen mitten in der Pampa und besagtes, großes massives Buch dient dazu jeden Grenzübergang egal ob es in der Nepalese oder auch Touristen sind zu dokumentieren.
00:22:32: Und das natürlich handschriftlich und sehr langartig.
00:22:35: alle Details des Reisepasses werden aufgenommen.
00:22:39: wenn man als Gruppe reist ist dass tatsächlich sehr zeitaufwendig.
00:22:43: aber selbst wenn man alleine reißt so wie ich jetzt getan habe dann Ja, wird das mindestens eine eher zwei Stunden in Anspruch nehmen.
00:22:51: Aber das heißt jeder Besuch in Neepard aus ist auch immer ... Von der Anreise her ist es immer sehr beschwerlich.
00:22:57: Ich stelle mir dann natürlich vor, der Tee muss ja auch so einen Weg rausfinden.
00:23:02: Das ist nicht einfach mal zum Frankfurter Flughafen ab dafür, sondern das sind ja auch Wege und Beschwerdigkeiten davor dort.
00:23:09: Unbedingt!
00:23:10: Also jetzt haben wir gerade ... über die Wege gesprochen, die man selbst macht.
00:23:14: Wenn man von A nach B kommen möchte und von dem einen ins andere Land- und Ambergobiet reisen möchte das ist bereits aufwendig und beschwerlich.
00:23:22: aber der Weg des Tees ist nochmal ein ganz anderer Und das ist ja fast ausschließlich Der Seeweg.
00:23:30: heißt aber für den Tee aus Nepal dass er erst mal tatsächlich sich auf dem Weg macht Indien zu erreichen in dem Fall Kalkutta oder Kolkata wie die ihn da sagen.
00:23:39: Und von dort wird er tatsächlich dann über den Seeweg in Containern verschifft und tritt seine mehrwöchige Reise, das sind mindestens acht Wochen an, um dann in unserem Heimathafen Rotterdam eintreffen zu können.
00:23:53: Aber da sind wir jetzt natürlich schon auf den ganz wesentlichen Wegstrecken, die der Tee macht.
00:23:59: Das Beschwerliche ist tatsächlich der Himalaya selbst.
00:24:03: Das ist tatsächlich abenteuerlich, denn es ist fein selbst wenn man auf schlanken Fuß diese Wege macht noch darstellbar aber auch schon spannend.
00:24:11: Auch wenn man das schon einige Mal erlebt hat für die wahre Selbst ist das nochmal ein ganz anderer Schnack würde der noch Deutsche sagen Denn in Kleinen Lasten LKWs wird der Tee den Himalaya wieder heruntergeschickt und macht sich dann auf dem Weg.
00:24:29: Und allein diese sehr pentinartigen Wege, denn wir können nicht von Straßen sprechen sind beeindruckend.
00:24:36: man erlebt viel man sieht viele viele Tiere es gibt immer wieder auch Beschwerlichkeiten weil mal wieder ein kleiner Steinrutsch auf der Straße liegt und alles steht Oder aber vielleicht auch mal noch im Tal eine Kuh, die Straße kreuzt und die wie wir wissen heiligen Status hat.
00:24:56: Und insofern wird dort geduldig gewartet bis sie dann den Weg passiert hat.
00:25:00: also es gibt immer wieder neue Vorzeichen und es kann drei Stunden dauern eine einfache Strecke hoch in die Anbaugebiete zu machen ist kann aber auch mal fünf Stunden dauert.
00:25:11: das ist tatsächlich nicht vorherzusehen.
00:25:16: Schön, diesen Weg zu machen.
00:25:18: Lass uns mal zurückgehen zum Projekt denn darüber wollen wir heute ausführlich sprechen.
00:25:22: ich bin erst hier eingestiegen.
00:25:24: da war das Neval-Projekt so wie wir es eigentlich immer schon gerne genannt haben schon im vollen Gange.
00:25:29: aber was waren die Ursprungsidee dahinter?
00:25:33: Also was hat uns oder was hat Thomas damals gebracht zu sagen Wir müssen hier etwas tun.
00:25:39: Die Menschen selbst und die Menschen in Nepal sind tatsächlich ganz besonders.
00:25:46: Sie sind sehr herzlich und sie sind sehr aufgeschlossen, sie sind enorm fleißig und sehr naturverbunden.
00:25:54: Das hat aber natürlich auch Udaya erkannt und das haben die beiden tatsächlich als eigentliche Idee genommen Als Hauptinitiator des Projekts.
00:26:07: Denn es ist so dass der T-Ambau in Nepal deutlich anders organisiert ist, als wir es beispielsweise aus der Gilling oder vielen anderen Ursprungsländern kennen.
00:26:17: Es ist so dass in Nepal die Teebauern eigene kleine Ländereien haben, Parzellen haben, die sie bewirtschaften und dort wird Tee angebaut, dort wird aber auch Obst-Gemüse angebaut mit denen Sie sich selbst versorgen, mit denen sie aber tatsächlich auch ja die Wochenmärkte beliefern können und insofern ist das sehr schön und bietet enormes Potenzial.
00:26:41: Es ist aber tatsächlich organisatorisch sehr anspruchsvoll, denn man stelle sich vor hunderte T-Bauern die alle ihren eigenen T-Anbau haben, die alle kleine Mengen ernten.
00:26:53: all das muss ja zusammengeführt werden und organisiert werden und diese große Potenziale haben die beiden erkannt und insofern sich Nepal verschrieben ist tatsächlich diese Projektideen standen, aber noch lange nicht umgesetzt worden.
00:27:12: Denn das war tatsächlich sehr viel Vorarbeit die zu leisten war.
00:27:18: Aber das Ganze hat gefruchtet und ist weiterhin eine ganz faszinierende Entwicklung.
00:27:24: Also wir müssen mal so ein bisschen für Allzuhörende, die neu in der Teeverarbeitung sind, ein bisschen ausholen.
00:27:30: Wenn Tee geflückt wird und nachher verarbeitet wird, egal ob daraus schwarzer Tee oder grüner Tee.
00:27:34: Oder weiße oder ulung tee wird man braucht natürlich eine gewisse Menge an maschinen also man kann das auch alles per hand machen.
00:27:41: das ist halt super aufwendig Und auch sehr inkonsistent.
00:27:45: das muss mir auch sagen Also wenn ich tehe per Handrolle dann ist quasi jeder rollvorgang einzigartig Und dass stellt solche kleinen bauen natürlich vor großer Herausforderungen denn diese Maschinen sind natürlich nicht gerade klein und auch nicht gerade günstig.
00:28:00: Und so eine Projektidee kann natürlich dann funktionieren, wenn wir mehrere Kleinbauern zusammen schließen.
00:28:07: Die sich in einer Kooperative organisieren zum Beispiel, sodass man dann gemeinschaftlich solche Maschinen also eine T Factory auch nutzen kann weil für eine Familie allein oder auch für zwei der drei wäre es einfach utopisch teuer eine eigene T Fabrik aufzubauen.
00:28:24: Und ich glaube, das war mit einer so dieser Hauptgründe warum Nepal solange einfach nicht auch im Thera da war?
00:28:29: Ja!
00:28:30: Das ist genau der Punkt.
00:28:31: Da habe ich von Organisationen gesprochen, dass man genau das zusammenbringt was bis dahin noch jeder einzelne T-Bauer für sich bewirtschaftet hat.
00:28:42: also jeder T- Bauer hat seinen Ernten eingefahren und hat sie dann tatsächlich an große Fabriken viel zu günstig verkaufen müssen weil es keine andere Abnahmemöglichkeit gab.
00:28:53: Und genau das haben wir verändert, indem wir ganz zentral in diesem Gebiet eine Teefabrik aufgebaut haben und dort die Verarbeitung standardisiert haben.
00:29:05: Und zwar auf professionellem Niveau mit allen Verarbeitungsstritten, die dazugehören und das wirklich zeitgemäß und so dass es all das was schon in Nepal existierte bei Weitum übertroffen hat.
00:29:19: Das hat geholfen denn die Teebauern konnten dann ihre frischen Ernten seither an die Fabrik liefern und haben dafür ganz andere nämlich viel höhere Preise erhalten.
00:29:32: Und damit maßgeblich zu ihrer Lebensgrundlage beisteuern können, und das ist ein ganz ganz wichtiger Faktor der bis heute anhält.
00:29:42: also Die T-Bauen haben damit ganz verbindliche Abnehmer, nämlich Gorkati Estate wie die fabrik heißt Und wir als Projektpartner, ganz vertrauter Geschäftspartner.
00:29:59: Die wir alle Blatttees die entstehen abnehmen.
00:30:03: und diese Verlässlichkeit, diese Stabilität ist ganz maßgeblich in jeder Hinsicht In der Abnahme des Tees, in der Verarbeitung.
00:30:12: Insofern braucht es auch einen entsprechend gut ausgebildeten Teamaker wird auch Manager genannt einer T-Fabrik Und das ist in dem Fall Buddyball-Rei, wie er heißt.
00:30:23: Der selbst schon Erfahrung mitbrachte damals und ja der exzellente Arbeit leistet und die Thees wirklich großartig verarbeitet.
00:30:34: Und was ist gesagt Daniel, der daraus tatsächlich eine Konsistenz erstellt.
00:30:39: Also ein stabiles Ergebnis aus den vielen kleinen Mengen die von den T-Bauern aus den Kooperativen kommen auf einen sehr hohen Niveau bringt und das ist tatsächlich der ganz zentrale Mehrwert, der sich daraus ergibt.
00:30:54: aber es gab natürlich weitere Initiativen denn damals zu Projekt Beginn war all das noch sehr ursprünglich im konventionellen Anbau, also im ganz herkömmlichen üblichen Anbau.
00:31:06: Das heißt nicht dass dort Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kamen.
00:31:09: das war überhaupt nicht der Fall denn die waren auch kaum existent in Nepal und sind es auch weiterhin nur sehr bedingt.
00:31:15: aber es gab noch keinen zertifizierten Bioanbau und das sollte ein weiterer wichtiger Aspekt unseres Projekts werden.
00:31:24: Also, wir haben ja auch unserem geschätzten Teamaker Buddyball.
00:31:27: War er eigentlich mal in Deutschland?
00:31:28: Hat der uns mal besucht?
00:31:29: Das weiß ich gar nicht mehr!
00:31:30: Wir hatten ja mal eine Teebauendelegation auf einer unserer Teebörsen vor einigen Jahren ... war er mit
00:31:38: dabei?!
00:31:40: Er war nicht dabei und soweit ich weiß, war er noch nicht in Deutschland.
00:31:44: Und das ist längst überfällig könnte man sagen, denn er ist auch eine sehr beständige Größe ganz zentraler Faktor unseres Projekts, denn die Ernten können noch so gut ausfallen.
00:31:59: Es ist entscheidend wie der Tee weiterverarbeitet wird und das macht er mit hoher Verlässlichkeit und ganz viel Expertise und stellt genau diese Typen an Tees her, die alle Zuhörenden wünschen.
00:32:15: Alle Teegenießer, die Frische aus dem Himalaya so schätzen!
00:32:20: Jona, worauf ich noch in Haus wollte ist ... Er sagt dir der Nummer zwei sechs vier acht etwas.
00:32:25: Ein Edmunds-Tee, den wir immer mal wieder haben?
00:32:27: Budibalsbest!
00:32:28: Natürlich!
00:32:29: Budiballsbest!
00:32:31: Genau,
00:32:31: genau.
00:32:31: Wollte ich auch erzähl' dich gerade was zu sagen, weil du ja so schön gefragt hast, ob er schon einmal hier
00:32:35: war.
00:32:36: und die Kooperativen spricht die Teebauer an mit auch nochmal den auszüglichen Wunsch geäußert nach Deutschland reisen zu dürfen.
00:32:44: Ist natürlich ein bisschen schwierig bei so vielen, die das gerne machen würden.
00:32:47: Wie viele Familien sind es?
00:32:48: Drei hundertfünfzig
00:32:49: ne?!
00:32:49: Das heißt Budibals best war.
00:32:51: ich glaube das war tom als idee.
00:32:53: da hat er mal also ist ja sehr untriebig also immer jedes jahr, wenn die saison begonnen hat dann kriegen auch immer wieder muster.
00:32:59: Von spezialitäten woher einfach sich ausprobiert wo her neugierig angehen sagt ich mache was anderes und eines dieser Ergebnisse war budi balts best und wir wussten nicht wie wir diesen t nennen sollen.
00:33:11: Und weil Thomas, glaube ich so begeistert war von seinem Engagement hat er gesagt.
00:33:14: Wir nennen ihn jetzt nach dem Teamaker der ihn gemacht hat und zwar Buddyballs Best.
00:33:18: Ich meine mich daran zu erinnern ... dass er sogar eine Dose mit nach Nepal genommen hat die seither in der Factory steht mit großem Stolz.
00:33:25: Er ist ganz richtig!
00:33:26: Ich hab das dann einige Jahre später noch mal wiederholt... denn Buddyballs best war nicht nur einmal in unserem Admins Spezialitätensortiment sondern wiederhohlt, weil es eben eine so besondere Frühjahrsernte ist, die man tatsächlich Ich finde genau richtig goldrichtig Budivalsbest nennt, denn es ist ein Tee mit einzigartigem Charakter.
00:33:47: Es ist auch die Frühjahrs-Ernte wie schon gesagt aber es ist eine Ernte aus einer ganz bestimmten Sektion und er ist ganz besonders verarbeitet.
00:33:54: Der hat also einen deutlich größeren Blatt und hat eine ja wirklich ganz faszinierende florale Note lieblich.
00:34:01: Erinnert schon fast ganz dezent an Meiglöckchen und isst hauchzarte in der Tasse.
00:34:07: Also das ist tatsächlich Hochgenuss.
00:34:11: Wenn ich mich recht innehre, war glaube ich der offizielle Startschuss.
00:34:14: Zweitausendvier für das Nepal Projekt.
00:34:17: Also so um diesen Dreh muss es gewesen sein und damals waren ja nicht die einzige Projektpartner sondern es gab Ja Neben uns auch noch Damals Die GTZ die Gesellschaft Für technische Zusammenarbeit die heißt heute anders wird gerne verwechselt die heißt Heute GE Z die gesellschaft für internationale zusammenarbeit hat zwei Standorte einmal in Ersporn einmal hier bei uns direkt um die ecke in Bonn Und die waren auch Teil dieses Projektes.
00:34:41: Das heißt, wir haben das nicht alleine gestemmt?
00:34:43: Das wäre auch viel zu groß gewesen, sondern... ...wir haben uns da sozusagen Entwicklungshilfe mit ins Boot geholt.
00:34:48: Erinnerst du dich daran?
00:34:50: Da renne ich mich noch sehr gut dran denn... Ja!
00:34:53: Wir haben uns dadurch aus Entwicklungshilfen hinzugezogen aber es war ein langer Weg diese... ...Entwickungshilfe tatsächlich umsetzen und erreichen zu können.
00:35:03: also Es ist ja so dass man sich für ein solches Projekt als Partner der wir ... ja durchaus damals auch waren und bis heute sind, bewerben muss.
00:35:12: Und das ist umfangreich!
00:35:14: Das ist man könnte auch sagen... ...anteilig sehr bürokratisch.
00:35:18: Und enorme Fleißarbeit hat sich aber voll ausgezahlt.
00:35:21: Es war ganz wichtig dass wir auch die wie du sagst damalige GTZ heutige GIZ an Bord hatten.
00:35:29: Und damit natürlich auch in Summe eine Investition zusammen kamen wirklich etwas bewegen konnte und die den Aufgalopp machen konnte zu dem was dann angewachsen ist, nämlich wie wir es gesagt haben.
00:35:47: Die Entstehung einer Fabrik und tatsächlich die Einführungen des biologischen Anbaus.
00:35:53: und beides ist nichts das von heute auf morgen entstehen kann sondern beide Zielsetzungen haben mehrere Jahre in Anspruch genommen in der Umsetzung.
00:36:06: Ja, da gab es Höhen und Tiefen.
00:36:08: Und gab's auch immer wieder Rückschläge.
00:36:11: aber letztlich gab es immer einen ganz festen Glauben ja eine Überzeugung dass wir dieses Ziel erreichen werden und das ist dann auch geglückt.
00:36:20: Aber ja, es gehört dazu beispielsweise die umfangreiche Ausbildung der vielen Tebowern wie sie tatsächlich von ihrem herkömmlichen konventionellen Anbau dem Bio-Anbau betreiben können.
00:36:32: Ein wichtiges Element dabei ist lustige Weise sehr zuvor meiner Frau, nämlich ihr Lieblingstier.
00:36:38: Und ich weiß noch ganz genau ... Ich kann dieses Bild noch so erinnern, dass Thomas mitgebracht hat eine nepolisische Kuh auf der Ladefläche eines Pick-up Trucks!
00:36:47: Nämlich die Kuh war Teil dieser Umstellung auf biologischen Anbau.
00:36:52: Magst du kurz erläutern?
00:36:53: Warum ausgerechnet Kühe in den Himaläer gebracht werden?
00:36:58: Ja... Das klingt ja erst mal irritierend, warum ausgerechnet Kühe.
00:37:01: Die man sich jetzt nicht unbedingt im Himalaya Hochgebirge vorstellt.
00:37:06: Aber tatsächlich ist die Kuh ...
00:37:08: Sind das dann die Hochlandrinder?
00:37:10: Möglicherweise!
00:37:11: Wobei wenn ich sie so recht betrachte, wirken Sie doch wie ganz herkömmliche Kühe, die auch wir.
00:37:19: aus unserer Landwirtschaft kennen.
00:37:21: Sie sind vielleicht ein bisschen schlanker, aber es geht ihnen da oben ganz prächtig, denn es wächst dort ja so viel und natürlich auch ausreichend grün Zeug was die Kühe zu sich nehmen können und insofern liefern sie unter anderem ganz hervorragende Milch, was den Bauern hilft natürlich in der Eigenversorgung, aber beispielsweise auch ... Herstellung von Käse in der Herstellung... ... von anderen wertvollen Lebensmitteln.
00:37:51: Das ist aber auch nur die eine Seite, denn die andere Seite ist,... ... dass die Kuja natürlich auch produktiv ist in jeder Hinsicht um es mal so zu formulieren.
00:38:00: Und dadurch ein ganz wertvoller Stoff entsteht dem wir auch Düngern nennen und zwar einen ganz natürlicher Dünger.
00:38:07: Der wiederum ist enorm wichtig für den biologischen Anbau sprich für unsere Teepflanzen.
00:38:11: Es gibt aber einen weiteren Mehrwert Und das ist die Energieversorgung der T-Bauern.
00:38:16: Denn auch dafür ist eine gewisse Ausscheidigung der Kühe sehr wichtig, aus der tatsächlich Gas entstehen kann – nämlich mit sogenannten Biogasanlagen, die wir in der damaligen Anfangszeit des Projekts ebenfalls ins Leben gerufen haben und ja, die dann ein weiterer zentraler Baustein werden sollten.
00:38:37: Also Biogasanlagen die sozusagen versorgt werden mit dem Urin der Kühe und die dann wiederum die Bauern mit nachhaltiger Energie versorgt haben, die nicht mehr aus Holzfeuer entstehen musste.
00:38:53: Also tatsächlich auch noch zu der Gesundheit beigetragen hat also letztendlich ein Mehrwert in vieler Hinsicht und ein wichtiger Baustein des Projekts.
00:39:04: Und der große Vorteil ist ja, dass Kühe in Nepal größtenteils heilig sind.
00:39:08: Deswegen fasst die Kuh hier auch keine Ahnung.
00:39:09: also auf die Idee diese Kuh dann einfach mal zu schlachten und zu verschweißen kommt ja auch keiner.
00:39:14: Also richtig clever
00:39:17: Die kühe werden weg ich geheken gepflegt und es mangelt ihnen an nichts und das wiederum Ja zahlt die kuh entsprechend zurück und so profitieren alle.
00:39:27: also das ist wirklich richtig schön.
00:39:29: Macht Freude, das mit anzuschauen.
00:39:32: Denn es ist wirklich hilfreich!
00:39:33: Aber die knaben jetzt nicht den First-Flash weg oder so, sondern bleiben dann drei Tage wach?
00:39:39: Schönes Bild was aber in der Realität nicht stattfindet.
00:39:43: Die Kühe mögen hervorlicherweise den Tee nicht also da bleiben sie fern und sind ja.
00:39:49: das wiederum hilft recht bequem.
00:39:51: Insofern wenn Sie einmal Ihrem Platz gefunden haben dann haren sie doch ganz gerne aus.
00:39:55: Es gibt eine Anekdote, die ich jetzt an dieser Stelle gerne erzählen möchte.
00:39:57: Weil sie auch noch auf einen anderen Tee oder sogar zwei andere Tees in unserem Sortiment einspielt.
00:40:04: Nämlich du hast eben von der GIZ gesprochen.
00:40:07: Die GIZ ist einer der größten deutschen Entwicklungshilforganisationen, die heute glaube ich privat ist, frimal teilstaatlich, die aber öffentliche Gelder verwaltet um eben Entwicklungshhilfe in anderen Ländern voranzutreiben.
00:40:24: Irgendwann im Laufe des Jahres ist es muss es gewesen sein, also kurz nachdem sich Myanmar der Welt wieder geöffnet hat.
00:40:32: Nach siebzig Jahren Diktatur kam die GIZ auf uns zu und sagte hey wir kennen euch ihr habt damals in Nepal so ein hübsches T-Projekt gemacht.
00:40:40: Habt ihr nicht Lust mit uns mal nach Myanmar zu reisen und dort sowas Ähnliches zu machen?
00:40:45: Und ich weiß noch genau Thomas stand in meinem Büro und sagte Ich war noch nie du auch nicht fliegt immer hin.
00:40:51: Dann hab ich meine koffer gepackt.
00:40:53: Ich habe mich wirklich null vorbereitet, ich hatte keine ahnung was auf mich zukommt.
00:40:57: das war auch gut so Denn so bin ich da mit sehr offenen geist lang gegangen Und dann haben wir dort angefangen mit der GIZ, unser Myanmar-Projekt zu starten.
00:41:10: Grundlage dieses Myanmaar-Projektes ist sehr ähnlich aufgebaut wie Nepal.
00:41:15: Wir haben auch sehr viele Kleinbauern und Dörfer.
00:41:18: Mit einem großen Unterschied gibt es nicht eine große Factory sondern es gibt sechs Kleine weil das einfach von der Topographie anders gestaltet ist.
00:41:25: also die Wege sind noch mal beschwerlicher was hoch und runter angeht.
00:41:31: Deswegen haben wir eher das Modell genommen.
00:41:33: Wir machen eher kleinere Factories, aber dann örtlich mehr verteilt.
00:41:36: so lange Räder.
00:41:38: kurzer Sinn der Grund warum die geset uns dass in mürnmar übrigens angeboten hat war weil unser sonder paniprojekt eines der erfolgreichsten Projekte in der gesamten geschichte der giz war.
00:41:50: wusstest du das eigentlich?
00:41:52: Das wusste ich so konkret nicht.
00:41:54: Ich habe das mal Leuten hören, dass man sehr begeistert ist von der Entwicklung insgesamt.
00:41:59: Das ist aber tatsächlich das erfolgreichste oder das miterfolgreichste Projekt der GIZ ist was wir ins Leben rufen durften und was wir auch heute weiter entwickeln.
00:42:13: Das is mir neu und das erfreut mich natürlich umso mehr Denn es ist ganz besonders und einzigartig.
00:42:20: Aber es ist eben auch wichtig, dass wir immer wieder die Zukunft betrachten und nicht nur stolz auf das sind was wir erreicht haben sondern Es ist auch dort so bei den vielen T-Bauernfamilien Dass die nächste Generation motiviert werden muss Auch diese Arbeit vorzusetzen, auch die Perspektive in der Landwirtschaft sieht.
00:42:38: Und dafür braucht es natürlich Verlässlichkeit Dafür braucht es klare Zielsetzung.
00:42:43: und doch dafür war meine Ja, letzte Reise im Frühjahr das Jahr ist sehr wichtig.
00:42:49: Denn wir sind im direkten Austausch mit den Kooperativen und damit mit den... ...Pornfamilien, mit dem Teebauen!
00:42:55: So und das Projekt geht jetzt schon knapp zwanzig Jahre.
00:42:59: Und das Schöne was wir auch immer wieder in Gesprächen verstellen Wir haben aber weiterhin geplant auch das weiter zu unterstützen.
00:43:05: also wir enden jetzt nicht einfach nach ein paar Jahren sondern wir denken da eher langfristig.
00:43:09: ja genau und jetzt ist es so dass Das Projekt aktiv seit über fünfzehn Jahren besteht.
00:43:14: In der Gründung ist es ja noch Elternanführungszeichen, aber wir werden das auf jeden Fall in die Zukunft lenken und wir haben wirklich konkrete Ziele auch formuliert.
00:43:25: Und zwar möchte man natürlich das was wir etabliert haben unbedingt fortsetzen.
00:43:29: Wir möchten das aber auch ergänzen Und dazu gehören beispielsweise auch wertvolle Zutaten, die ebenfalls nicht nur in der Region sondern ganz konkret bei den Kleinbauern mit angebaut werden.
00:43:40: Ich denke da an Ingwer, ich denke da aber auch an Cardamom.
00:43:47: also ich denke dann verschiedenste Zutatten, die wichtig sind auch tatsächlich in den Mischungen anderer Tees, aber auch ganz konkret in der Umsetzung von unserem Projekt Tees der Zukunft.
00:44:02: Wir haben, glaub ich, in dem einen oder anderen Podcast schon mal erwähnt.
00:44:05: Dass Ende diesen Jahres Thomas Holz in seinen wirklich sehr wohlverdienten Ruhestand geht.
00:44:10: Jonas, wohin geht seine allerletzte Tee-Reise?
00:44:13: Tja!
00:44:15: Wem würdest du überraschen?
00:44:16: tatsächlich nach Nepal und er nimmt auch Frenscheißpartner aus unseren Reihen mit.
00:44:23: aber abgesehen davon... Das ist mir übrigens auch ein ganz wichtiger Beitrag das unsere ... verantwortlich noch aus den Fachgeschäften immer wieder in die TU-Sprung reisen dürfen, denn sie transportieren damit natürlich ganz viel Wissen aber auch wertvolle Eindrücke... ...die Sie dann wiederum mit allen Ihren Kunden teilen können.
00:44:43: Also auch mit unseren Zuhörern.
00:44:45: also ganz toll ist es für Thomas natürlich eine absolute Hartensangelegenheit seine letzte offizielle Tee Reise nach Nepal zu unternehmen und insofern laufen da jetzt schon die Vorbereitung, auch wenn es ja noch ein paar Monate hin sind.
00:45:00: Es wird nämlich im Herbst stattfinden.
00:45:02: Jetzt kann man sich natürlich fragen warum im Herst?
00:45:04: Da wird doch gar nicht mehr so viel Tee verarbeitet.
00:45:06: zum einen doch auch im herbst wird noch jede Menge Tee geantworten.
00:45:10: verarbeitete ist wieder eine andere Machart.
00:45:14: das ist die eine Seite und die andere Seite ist dass es gerade im Herb ganz besonders schön ist die Region im Himalaya zu bereisen, denn in aller Regel hat man dort etwas andere Witterungsbedingungen.
00:45:26: Es ist etwas kälter und damit auch klarer und man hat damit häufig den Blick auf die Größe des Himalayas.
00:45:35: Das ist natürlich ein weiteres Naturschauspiel.
00:45:40: Insofern gibt es mehrere Beweggründe aber insbesondere Thomas ganz besondere Verbindung.
00:45:48: Jetzt haben wir in Folge twenty-fünf schon ganz ausführlich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede von der Jailingtier und Nepaltee gesprochen.
00:45:55: Jetzt sind wie alle bei Teegeschwärter schon so ein bisschen, naja, voreingenommen was Nepal angeht würde ich mal sagen aber glaubst du dass wir eine eingefälschten da Jailingtrinker auch von Nepalteen überzeugen können?
00:46:07: Ich bin fest davon überzeugt das uns das gelingt Und zwar nicht nur weil wir so positiv geprägt sind von Nepal, sondern weil wir ja seit vielen Jahren die Qualitätsentwicklung beobachten dürfen.
00:46:19: Die Nepal nimmt und die ist tatsächlich großartig insbesondere was unser Projekt betrifft.
00:46:25: sprich alle T's die aus unserem Projekt stammen das sind ja nicht nur einzelne Sorten es sind ja direkt mehrere, und das ist auch nicht immer direkt sichtbar im Sortiment.
00:46:33: Aber es sind eben nicht nur Frühjahrsärten, es sind auch Sommerernten, das sind Spezialitäten... Das ist also eine ganze Vielfalt an TES die dort entsteht, die sich faszinierend entwickelt haben und die nicht nur mithalten können mit den Größen aus der Dealing.
00:46:48: Und es braucht vielleicht eine gewisse Zeit und es braucht auch unsererseits Geduld.
00:46:55: Aber ich bin ganz sicher, dass wir auch die eingefleischten und überzeugten T-Genießer da G-Links früher oder später überzeugen können mit den tollen Qualitäten aus Nepal.
00:47:08: Jona zum Abschluss eine Frage was können denn die Teetrinkerinnen hier bei uns zu Hause in Deutschland tun um den Menschen in Nepal also um die Leute um die Teebauen zu unterstützen?
00:47:18: Also der einfachste und direkte Weg ist tatsächlich unseres Projekts zu genießen.
00:47:24: Allen voran die Aktion Nepal, die dauerverfügbar ist in zweihundertfünfzig Gramm und im Kilo.
00:47:31: aber es gibt weitere Sorten wie den Sunderpane First Flash mit Artikel Nummer dreihundertdrei oder auch den Sonderpane first flash Flugtee.
00:47:40: Es gibt die Sommerernte.
00:47:41: für alle Diejenigen die ja ich sag mal so etwas mehr Ausdruck etwas mehr Körper etwas mehr Nussigkeit in der Tasse wünschen, gibt es den Nepal Second Flash Ilam Valley mit der Drei-Six-Fünf.
00:47:55: Und es gibt auch wunderbare Grüntes aus Nepal.
00:47:58: also ist im Grunde genommen fast für alle etwas dabei und wichtig ist tatsächlich den Theos Nepal zu genießen und zu konsumieren.
00:48:06: damit hilft man unserem Projekt und damit auch den T-Bauern sehr direkt.
00:48:11: Wer gerne abseits dieses Podcast auch noch ein paar bewegt Bilder aus Nepal genießen möchte, der an dieser Stelle einen kurzer Hinweis auf unsere Webseite tegeschwendener.de.
00:48:22: dort über uns Nachhaltigkeit Projekte findet man eine ganz tolle Seite die aufbereitet wurde auch mit Videomaterial aus Nepal.
00:48:30: Thomas war vor einigen Jahren mit einem Film Team in Nepal unter Jailing und hat dort sehr schöne Aufnahmen gemacht.
00:48:35: natürlich finden sich diese Videos auch auf unserem YouTube Kanal von Tegeschwendner.
00:48:40: auch den kann übrigens abonnieren, genau wie unseren Podcast.
00:48:44: Jona wir haben erneut wieder hier glaube ich eine Stunde gesprochen und noch nicht mal ansatzweise mehr über Nepal erfahren.
00:48:50: ist es ein unfassbar schönes land das nicht nur reich an natur schätzen reichen leckeren té sondern vor allen Dingen reichen herzlichen menschen.
00:48:59: Ich blicke gerade aktuell auf diese schöne Foto.
00:49:02: Auf unserer Webseite zum Thema Projekte, da steht Thomas Holz umringt von fünf nepalesischen Tee-Bäuerinnen und er überragt sie mit fast zwei Kopfgrößen.
00:49:11: Das ist ein herrliches Foto!
00:49:14: Und alle lachen darauf, das find ich ganz toll.
00:49:16: Das fasst eigentlich unser Nepalprojekt sehr schön zusammen wie ich finde.
00:49:21: Absolut, nehm' ich die Verbundenheit ... und die Freude aber auch... die Leidenschaft.
00:49:28: All das kommt zusammen und die Strahlkraft, die Strahlkraft dessen was dort geschieht.
00:49:34: Das drückt dieses Bild aus und das ist auch genau das, was mir jetzt auf meiner jüngsten Reise wieder begegnet ist.
00:49:42: Und das ist schlicht und ergreifend besonders und das befügelt mich auch persönlich und diese Eindrücke durfte ich ja auch in sowohl Fotos als auch in Bewegbildern mitbringen und insofern gibt es da auch frische Eindrücke, die auf all unseren Kanälen dann zu finden sind.
00:50:02: Da wünsche ich auch ganz viel Freude mit!
00:50:03: Und ja du sagst es also jetzt haben wir wieder eine Stunde gesprochen.
00:50:06: das hat sich nach zehn Minuten angefühlt.
00:50:08: Ich glaube wir könnten weitere Stunden allein über Nephal sprechen denn ist tatsächlich ein unglaublich faszinierendes unsympathisches Land mit noch sympathischeren Menschen.
00:50:20: Das wusste ich gar nicht.
00:50:22: Elf Jahre ist es jetzt her, dass Nepal von einem verheerenden Erdbeben heimgesucht wurde.
00:50:26: Ich kann mich sehr gut daran erinnern, dass nahezu alle Fachgeschäfte aus der T-Geschwändener Gruppe Spenden gesammelt haben.
00:50:34: also es gab unheimlich viele Kundinnen und Kunden die auch im Laden gespendet haben für Nepal.
00:50:38: Es kam eine extrem große Summe zusammen.
00:50:41: wir von der Zentrale haben sie nochmal verdoppelt.
00:50:44: das Geld wurde danken angenommen.
00:50:45: wie ist denn die Lage heute?
00:50:46: was hat sich dann nach diesem schweren Erdbaben getan?
00:50:49: Also erfreulicherweise viel und zwar in die richtige Richtung.
00:50:53: Es ist so, dass all das was damals so beeinträchtigt wurde oder sogar ganz zerstört wurde wieder aufgebaut werden konnte und es war eine enorme Kraftanstrengung, die natürlich auch nicht ohne Unterstützung umgesetzt werden konnte.
00:51:07: Dazu haben wir einen kleinen Beitrag geleistet und mit wir meine ich selbstverständlich auch alle unsere Kunden, die mit gespendet haben abgesehen von unseren eigenen Geschäftspartnern, Fachgeschäften und unseres Unternehmen.
00:51:22: Also diesen Beitrag haben wir von Herzen gerne natürlich geleistet aber das wäre auch nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung von vielen anderen Ländern.
00:51:32: Und insofern gab es da eine ganz große Unterstützung und einen ganz großen Zusammenhalt.
00:51:41: Das ist sehr freulich denn dieses kleine Land braucht diese Unterstützung in den Krisenzeiten Und das war sicherlich eine der größten Krisen, die dieses Land zu verarbeiten hatte.
00:51:54: Das ist erfreulicherweise geglückt und ich würde sagen, die Nepalis sind umso stärker
00:51:59: zurückgekommen."
00:52:01: Über den Tassenrand hinaus.
00:52:06: Also, ich
00:52:09: würde mich da schon grundsätzlich für das heiße Getränk entscheiden.
00:52:13: Aber es wäre sicherlich auch möglich ihn als Kalkgetränk zu genießen und ich weiß ja nicht, dass du das immer wieder gerne ausprobierst.
00:52:19: Du bist da ja sehr experimentell und ich schließe mit ihm mehr gerne an und versuche es immer wieder und mag es auch sehr gerne.
00:52:26: also es ist mit Sicherheit möglich diesen auch als Kälke getränkt zu geniessen.
00:52:31: Da isst erlaubt was schmeckt und jeder möge das mal für sich herausfinden.
00:52:34: Also ich vergesse auch einfach mal häufig, dass ich mir keine Tee gemacht habe.
00:52:38: Und dann komme ich irgendwann in meinen Büro zurück und dann ist der First Flash kalt!
00:52:41: Und gerade mit nepalesischem First Flash funktioniert das erstaunlich gut.
00:52:45: Ja kann ich dir nur zustimmen Die Frische die Frühjahrsnoten werden da nochmal auf ganz andere Weise transportiert und ja überraschenderweise schmeckt es richtig lecker
00:52:56: Von Menschen & Gärten.
00:52:59: Jona, welche Menschen oder welche Situation ist dir auf deiner Reise noch nie besonders im Gedächtnis geblieben?
00:53:06: Gab's da irgendwas, woran du gerne zurückdehngst was dich zum Schwunzeln bringt.
00:53:11: Ja also zum Schwundzeln ja.
00:53:13: aber auch tatsächlich beinugt es mich denn wir haben ja darauf hingewiesen ein ganz anderes Leben sehr von der Landwirtschaft geprägt ist.
00:53:23: Die Menschen sind sehr naturverbunden, sie sind aber auch sehr bescheiden mit all dem was die machen und was ihnen zur Verfügung steht.
00:53:29: Und was tatsächlich ganz besonders ausschlaggebend ist, ist die absolute Herzlichkeit der Menschen.
00:53:37: Die Nepalese gelten nicht nur als außerordentlich freundlich und hilfsbereit Sie sind es tatsächlich auch und sind dabei enorm respektvoll und haben eine Lebensfreude ... die ganz besonders ist und die ich mir... ja, nicht selten auch hierzulande wünschen würde.
00:53:58: Und das ist sehr, sehr beeindruckend wie ich finde.
00:54:02: Man ist immer eingeladen tatsächlich sich an den Familientisch besetzen zu dürfen.
00:54:07: Auch das erlebe ich.
00:54:08: also man wird wirklich mit offenen Armen empfangen und zwar ... nicht nur zum Tee oder zum gemeinsamen Essen, sondern es entstehen immer wieder verbindende Gespräche.
00:54:19: Und es entsteht tatsächlich auch Freundschaft und all das lässt einen solchen Aufenthalt tatsächlich unvergesslich machen.
00:54:28: Apropos gemeinsames Essen ich glaube eine Sache gibt es die einfach typisch Nepal ist.
00:54:33: wenn man dort zum Essen einleiten wird was gibt es immer?
00:54:35: Was ist immer mit dabei?
00:54:37: also Momus sind ganz klassisch und auch tiefer ankert in der Kulinarik-Nepalz.
00:54:44: Und wer sie nicht kennt, das sind ganz leckere Teigtaschen möchte ich Sie nennen... die gefüllt sind entweder vegetarisch mit den verschiedenen Gewürzen und Gemüsesorten, die es so gibt oder aber auch mit Hähnchenfleisch immer alles aus regionalen Zutaten superfrisch und richtig, richtig lecker!
00:55:06: Ich danke dir sehr für diesen gemeinsamen zweiten Podcast und darauf eine schöne Tasse nepalesischen First Flash.
00:55:14: Viel Spaß beim Ausprobieren, alle Teetrinkerinnen und Teetrinkern da draußen die Nepal bisher noch nicht kannten.
00:55:20: Gebt diesem Land gerne mal einen Probierschluck!
00:55:24: Ich bedanke mich für die Zeit und bis zum nächsten Mal.
00:55:26: Tschüss!
00:55:28: Namaste und ganz viel Freude und genussvolle Tierstunden mit unseren Qualitäten aus Nepal.
00:55:34: Tschüs
00:55:39: Das war der Podcast, einen im Tee mit von Theke Schwendner.
00:55:43: Vielen Dank fürs Zuhören!
00:55:44: Wenn es dir gefallen hat, abonniere gerne den Podcast auf deiner Lieblingsplattform – wir freuen uns wenn du auch in der nächsten Folge wieder dabei bist.
Neuer Kommentar